Freiwillige vor Ort, März 2018

Sina Maschek, Hannah Bauer, Fabian Lechner und Yannick Schrot haben einen Monat mit Antonia vor Ort verbracht. Sie halfen bei der Ziegelerstellung, beschäftigten sich mit unseren Schülern und lernten das kenianische Buschleben kennen.

Wassertank Projekt August 2017

Mitwirkende Freiwillige: Thore Oschkenat, Tristan Baron, Andreas Ufer, Fred Chacha, Joseph Muniko, Mercy Weirungu, Tony Mwebia, Francis Otieno, Chris Boke, Ann Chacha und Antonia Waskowiak

 

Von Mitte August bis Mitte September 2017 waren wir mit insgesamt vier deutschen Freiwilligen in Kenia vor Ort. Mit ein paar lokalen – ebenfalls freiwilligen – Helfern konnten wir den Bau für unser aktuelles Projekt starten. Wir wollen einen Wassertank unter der Erde bauen. Er soll ca. 10.000 Liter fassen und diese kühl lagern.

Für den Bau werden wir selbst hergestellte Lehmziegel und Beton verwenden. So haben wir als ersten Schritt damit begonnen, die Ziegel herzustellen.

Innerhalb von drei Wochen konnten wir insgesamt 2000 Ziegel herstellen. Diese sollten ausreichen, um den Wassertank vollständig zu bauen! Mithilfe dieses Tanks können wir in Bena Academy ca. einen Monat ohne zusätzliches Regenwasser auskommen.

Projekt Zähneputzen August 2017

Unser Freiwillger Tristan Baron (24) aus Hamburg befindet sich in den letzten Zügen seines Zahnmedizinstudiums. Er hat im September 2017 für zwei Wochen in Bena Academy mitgewirkt. Tristan half beim Bau des Wassertanks und stellte ein eigenes Projekt auf die Beine:

 

Er unterrichtete jede der acht Klassen in der Zahn- und Mundhygiene. Mithilfe von Materialspenden aus Deutschland konnte er den Schülern eigene Zahnbürsten und Zahnpasta schenken. Er informierte sie über die richtige Technik, Karies und den Zahnaufbau.

 

Die Schüler hörten konzentriert zu und hatten viel Freude, gemeinsam Zähne zu putzen! Einige von ihnen berichteten ihren Eltern zuhause stolz, was sie von dem „Weißen“ bekommen und gelernt haben. Die Eltern riefen am folgenden Tag verwundert in der Schule an und fragten, ob die Schüler die Zahnbürsten wirklich behalten dürften und bedankten sich ebenfalls!

 

RescueCamp Dez. 2016

Unsere Vereinsvorsitzende Antonia Waskowiak leitet im Dezember 2016 ein RescueCamp. Es soll die Mädchen unterstützen, die sich gegen die weibliche Genitalverstümmelung entschieden haben. Um sicher zu gehen, dass sie nicht von Älteren, Familienangehörigen und Befürworten dazu gezwungen werden, boten wir ihnen unser Camp an.

Wir haben insgesamt 150 Mädchen zwischen acht und 16 Jahren für den Zeitraum vom 28.11.2016 bis zum 20.12.2016 in den Räumen von Bena Academy (zu dieser Zeit sind Sommerferien und die Schule steht leer) untergebracht und betreut. Sie wurden unter anderem über Details der weiblichen Genitalverstümmelung, menschliche Anatomie, Hygiene, allgemeine Gesundheit und Zukunftsperspektiven unterrichtet.

Abschließend gab es eine große Feier mit den Angehörigen, bei der die Mädchen eine Urkunde und ein T-Shirt erhalten haben.

Die Mädchen konnten ihren Einzug ins Erwachsenenleben gebührend feiern und ihren Eltern und Angehörigen zeigen, dass sie nicht sofort verheiratet und an den Mann „verkauft“ werden müssen. Denn sie wollen weiterhin zur Schule gehen und anschließend einen Beruf erlernen!

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen helfenden und unterstützenden Händen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass wir 140 Mädchen erfolgreich vor der weiblichen Genitalverstümmelung bewahren konnten!

 

 

RescueCamp 2018

Im Dezember 2018 planen wir, wieder ein erfolgreiches Camp zu errichten. Die Vorbereitungen beginnen bereits jetzt schon und wir benötigen viele helfende Hände, sowohl vor Ort, als auch hier in Deutschland! Jeder ist herzlich willkommen, uns zu unterstützen und wird garantiert benötigt.

Bena Academy

Dank einer großen Spende des Zonta Clubs Marburg und meinem Karate Verein Shotokan Karate Marburg e.V.,  konnte das Kindergartengebäude im September 2016 mit drei Räumen fertiggestellt werden!

 

Nun sollen weitere Klassenzimmer einen Boden, sowie schließbare Fenster und Türen bekommen.

 

Außerdem wird drigend ein neuer Brunnen benötigt!

 

Gerettet!

Der Zonta Club in Marburg half meiner Freundin Jane finanziell. Diese konnte sich ihre Ausbildung zur Krankenschwester nicht finanzieren und ihre Eltern unterstützten sie ungerne, da sie sich weigerte, zur Genitalverstümmlung anzutreten. 

Ich traf sie in Kenia berichtete ihr von der Unterstützung durch Zonta. Sie war unglaublich glücklich. Es war zufällig der Tag, an dem ihr Vater eine Kuh verkaufen wollte, um ihr wenigstens eine kleine Summe Geld für die Schulausbildung geben zu können. Sie hat ihn sofort angerufen und den Verkauf der Kuh gestoppt. Sogar ihr Vater bedankte sich bei mir und war sehr erleichtert, die Kuh nicht verkaufen zu müssen.

Inzwischen hat sie ihre Ausbildung erfolgreich absolviert. Sie wohnt mit ihrem Freund in Tansania und arbeitet dort in einem Krankenhaus.

Die Kuh führt ein erfülltes Leben zuhause bei ihren Eltern!